02Makro, Politik & Weiteres
BRMakro, Politik & Weiteres
Copom dürfte Zinssenkungen pausieren und die Selic am 4. November bei 13,75% belassen
In einer Reuters-Umfrage unter 48 Ökonomen vom 28. Oktober bis 2. November erwarten 33, dass der Copom die Selic beim Entscheid vom Mittwoch bei 13,75% belässt, 15 rechnen mit einer Senkung um 0,25 Prozentpunkte; der Median sieht frühestens im zweiten Quartal 2027 eine Änderung. Vor der Wahl hatte die Focus-Umfrage noch auf eine Senkung auf 13,50% hingedeutet. Analysten verweisen auf den angespannten Arbeitsmarkt (Arbeitslosenquote 5,2%), eine Teuerung bei Dienstleistungen von über 6%, den schwächeren Real und die fiskalische Unsicherheit nach der Wahl.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltEine Pause würde zeigen, dass die BCB nach Lulas Wiederwahl Glaubwürdigkeit vor Lockerung stellt – mit Folgen für den BRL, die lokalen Finanzierungskosten und die Attraktivität brasilianischer Anleihen für in der Schweiz gebuchte Portfolios.
CHMakro, Politik & Weiteres
Schweizer Teuerung springt im Oktober auf 1,5% und erreicht den höchsten Stand seit fast drei Jahren; Ökonomen ziehen SNB-Zinserhöhungswetten vor
Laut Bundesamt für Statistik stiegen die Konsumentenpreise im Oktober gegenüber dem Vorjahr um 1,5% (September: 1,0%) und gegenüber dem Vormonat um 0,2%, getrieben von Heizöl, Benzin und Diesel; die Kerninflation verharrte bei 0,5%. Der Wert lag über dem Konsens (1,3%) und der eigenen Q4-Prognose der SNB (1,2%). Die meisten von cash.ch zitierten Ökonomen erwarten nun, dass die SNB den Leitzins im Dezember bei 0% belässt und im ersten Quartal 2027 erhöht. VP Bank sieht steigende Chancen für einen Schritt bereits im Dezember, Bloomberg Economics rechnet vor Ende 2027 mit keiner Änderung.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltDas Ende der Nullzinsen in der Schweiz würde Lombardkredite, Hypotheken und CHF-Cash-Renditen neu bewerten und den Kurs BRL/CHF für grenzüberschreitende Anleger bewegen.
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Focus-Umfrage: Markt hebt Prognosen für Selic, Dollar und Inflation nach der Wahl an
Die am 3. November veröffentlichte Focus-Umfrage der BCB hob die IPCA-Prognose für 2026 auf 5,22% (zuvor 5,19%) und für 2027 auf 4,76% (zuvor 4,34%) an. Die Selic-Prognose für Ende 2026 stieg auf 13,50% (zuvor 13,25%), jene für Ende 2027 auf 12,50% (zuvor 11,75%); die Dollarprognose für Ende 2026 sprang auf R$ 5,34 (zuvor R$ 5,05). Die BIP-Wachstumsprognosen wurden auf 1,76% für 2026 und 1,20% für 2027 gesenkt. Nach dem Feiertag notierte der Dollar am Kassamarkt bei rund R$ 5,49.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltDer Sprung der Inflationserwartungen für 2027 signalisiert in Lulas vierter Amtszeit das Risiko einer Entankerung – eine zentrale Grösse für BRL-Absicherung und Allokationsentscheide zu Brasilien.
BRMakro, Politik & WeiteresUnbestätigte Meldung – Folha de S.Paulo (Painel)
Lula hat es offenbar nicht eilig mit der Ernennung des Finanzministers; Entscheid Ende November erwartet
Laut einem der Kolumne Painel der Folha de S.Paulo zugeschriebenen Bericht hält Lula es für einen Fehler, zur Beruhigung der Märkte frühzeitig einen Finanzminister zu ernennen; die Wahl soll nach seiner Reise zur COP31 in der Türkei und seiner Rückkehr Ende November fallen. Genannt werden Vizepräsident Geraldo Alckmin, der Gouverneur von Piauí, Rafael Fonteles, und Amtsinhaber Dario Durigan. Das vollständige Kabinett wird in drei bis vier Wochen erwartet.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltWochen ohne benanntes Wirtschaftsteam verlängern die Risikoprämie nach der Wahl auf den BRL und brasilianische Anlagen – Mitglieder sollten dies beim Timing von Transaktionen und Devisengeschäften berücksichtigen.
05Private Banking & Vermögensverwaltung
BRPrivate Banking & Vermögensverwaltung
Itaú legt Q3-Zahlen nach Börsenschluss vor; Konsens erwartet Reingewinn von BRL 12,7 Mrd.
Itaú Unibanco veröffentlicht die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 am 3. November nach Handelsschluss an der B3; der Bloomberg-Konsens sieht einen Reingewinn von rund BRL 12,7 Mrd. (rund 7% mehr als im Vorjahr) und eine ROAE von 23,8%. Analysten von Safra, Citi, XP und Goldman erwarten ein solides Quartal mit wenigen Überraschungen; schwache Kommissionserträge und der Verkauf des kolumbianischen Retailgeschäfts belasten die Erträge. Zuvor hatten Bradesco und Santander Brasil Quartalszahlen mit Druck auf Profitabilität und Kreditqualität vorgelegt.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltItaú, die auch eine Privatbank in der Schweiz betreibt, setzt den Massstab für die Profitabilität im brasilianischen Bankwesen und im Wettbewerb im Private Banking.
CHPrivate Banking & VermögensverwaltungPrivate Market
J. Stern & Co. schliesst Übernahme der Genfer bvo capital nach FINMA-Genehmigung ab
Die FINMA hat die Übernahme des Genfer Vermögensverwalters bvo capital SA durch J. Stern & Co. genehmigt; die Transaktion wurde über die Schweizer Tochtergesellschaft der Gruppe vollzogen, Konditionen wurden nicht bekannt gegeben. Der bisherige CEO von bvo capital, Cédric Coignard, wird Partner und Mitglied des Anlageausschusses; Genf wird nach Zürich zum zweiten Schweizer Standort von J. Stern. J. Stern verwaltet nach eigenen Angaben rund EUR 2,5 Mrd., davon etwa 20% der Familie Stern und den Partnern.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltDie Konsolidierung unter unabhängigen Schweizer Boutique-Vermögensverwaltern geht unter FINMA-Aufsicht weiter – ein Weg, der Mitgliedern offensteht, die den Kauf oder Verkauf eines Vermögensverwalters erwägen.
CHPrivate Banking & Vermögensverwaltung
Lombard Odier holt UBS-Veteranin für Schweizer UHNW-Kunden und Family Offices; Lienhardt & Partner ernennt designierten CEO
Ab 1. Januar 2027 leitet Christina Stäger Ernst, bisher Managing Director und Desk Head UHNW Switzerland Central bei der UBS, das UHNW- und Single-Family-Office-Geschäft von Lombard Odier in der Deutschschweiz. Lienhardt & Partner Privatbank Zürich hat Roman Schwarz, Leiter Wealth Planning der Zürcher Kantonalbank, zum designierten CEO und Managing Partner ernannt; er stösst als stellvertretender CEO dazu und übernimmt die Spitzenfunktion am 1. Januar 2027.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltErfahrene UHNW- und Family-Office-Banker wechseln die Stelle – relevant für brasilianische Familien, die ihre Schweizer Bankbeziehungen überprüfen.
CHPrivate Banking & Vermögensverwaltung
40 Jahre VSV: Die 1448 bewilligten Schweizer Vermögensverwalter fordern verhältnismässige Aufsicht
Am Kongress zum 40-jährigen Bestehen des Verbands Schweizerischer Vermögensverwalter in Zürich sagte Direktorin Vivien Jain, die Schweiz zähle 1448 bewilligte Vermögensverwalter mit durchschnittlich 3,3 Mitarbeitenden, 68 Kunden und CHF 140 Mio. an Vermögen; als grösste Sorge nannte sie die steigenden Aufsichtskosten. Staatssekretärin Daniela Stoffel (SIF) erklärte, eine Arbeitsgruppe zur Optimierung der Finanzmarktregulierung werde bis nächsten Sommer Bericht erstatten, und das SIF bereite eine Kapitalmarktanalyse vor, die auch die Besteuerung umfasse.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltUnabhängige Vermögensverwalter sind ein zentraler Kanal für in der Schweiz gebuchte brasilianische Vermögen; die Aufsichtskosten werden ihre Konsolidierung und ihre Servicemodelle prägen.
CHPrivate Banking & Vermögensverwaltung
Studie: Jeder vierte Schweizer Millionär hat in fünf Jahren die Hauptbank gewechselt; UBS und Kantonalbanken halten 48%
Eine Umfrage der HSLU und der Luzerner Kantonalbank unter 307 Personen mit mehr als CHF 1 Mio. frei verfügbarem Vermögen ergab, dass rund ein Viertel in den letzten fünf Jahren die Hauptanlagebank gewechselt hat, teils wegen des Endes der Credit Suisse. UBS (27%) und die Kantonalbanken (21%) führen als Hauptbank; die Kunden unterhalten im Schnitt 3,3 Bankbeziehungen, und 32% halten Private-Debt- oder Private-Equity-Fonds. Fachkompetenz der Berater, Vertrauen und Stabilität gewichten sie höher als exklusive Anlässe.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltVermögende Kunden stellen Beratungsqualität und Vertrauen über Hospitality – ein nützlicher Massstab dafür, wie Korridor-Netzwerke ihre Anlässe neben Private-Banking-Partnern positionieren.
06Private Market
BRPrivate MarketPrivate Banking & Vermögensverwaltung
Patria im dritten Quartal: US$ 2,4 Mrd. eingeworben, Jahresziel beim Fundraising ein Quartal früher erreicht
Patria Investments (Nasdaq: PAX) warb im dritten Quartal 2026 US$ 2,4 Mrd. ein, womit sich das Fundraising seit Jahresbeginn auf US$ 6,9 Mrd. beläuft. Die gebührenbezogenen Erträge stiegen um 7% auf US$ 52,8 Mio. (Marge 53,7%), die ausschüttungsfähigen Erträge betrugen US$ 46,9 Mio. (US$ 0,30 je Aktie). Die Gesellschaft beschloss eine Dividende von US$ 0,1625, verweist auf US$ 4,8 Mrd. noch zu aktivierende gebührenpflichtige verwaltete Vermögen und zeigt sich zuversichtlich, die Prognose für 2026 zu erreichen.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltAls führender börsenkotierter Alternative-Asset-Manager Lateinamerikas zeigt Patria mit seinem Fundraising-Tempo, wie gross der Appetit globaler LPs auf brasilianische Privatmarktanlagen ist.
BRPrivate MarketBeziehungen Brasilien–Schweiz
Lulas nächste Amtszeit: Konzessionspipeline von BRL 230 Mrd., doch hohe Zinsen gefährden Bahnprojekte
Wie Valor Econômico berichtet (zusammengefasst von XP), verfügt die kommende Regierung Lula über eine Pipeline von rund BRL 230 Mrd. an Infrastrukturkonzessionen, davon rund BRL 160 Mrd. im Bahnbereich. Experten und Unternehmen halten die Finanzierung dieser Projekte beim aktuellen Zinsniveau für schwierig, vor allem bei der Bahn. Laut Valor prüft die BNDES zudem, den Exportgarantiefonds (FGE) zur Finanzierung von Bergbauinvestitionen einzusetzen.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltDie Pipeline ist die wichtigste Quelle brasilianischer Infrastrukturdeals für Schweizer Pensionskassen, Infrastrukturfonds und Family Offices; die Kapitalkosten sind dabei der limitierende Faktor.
07Krypto & digitale Vermögenswerte
BRKrypto & digitale VermögenswerteFintech
Mercado Bitcoin Opfer eines Hot-Wallet-Hacks von rund US$ 38–40 Mio.; Ein- und Auszahlungen gesperrt, Börse sichert Deckung der Verluste zu
Brasiliens grösste lokale Kryptobörse bestätigte einen unbefugten Zugriff am frühen 2. November: Hot Wallets auf mindestens 10 Blockchains wurden durch einfache Transfers geleert; wie der Angreifer an die Signaturrechte gelangte, ist noch unklar. MB beziffert den Verlust auf rund US$ 38 Mio. (Forscher schätzen etwa US$ 40 Mio.); bis zum 3. November wurden mit Hilfe von Tether, Circle und Chainalysis rund US$ 11 Mio. eingefroren. Laut MB hat kein Kunde Geld verloren, die Börse trage den Schaden selbst. Ein- und Auszahlungen sowie der App-Zugang bleiben jedoch ohne Datum für die Wiederaufnahme ausgesetzt.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltWenige Tage bevor das Lizenzregime der BCB greift, rückt der Vorfall Verwahrungskontrollen, Hot-Wallet-Risiken und die Wahl der Gegenpartei für alle ins Zentrum, die Krypto über brasilianische Plattformen halten.
CHKrypto & digitale VermögenswerteFintech
Zuger Safirum lanciert CHF-S, einen Franken-Stablecoin mit Whitelist, gedeckt durch BEKB und Banque Richelieu
Safirum lancierte CHF-S am 3. November in Zürich auf Solana; jeder Token ist 1:1 durch Franken auf getrennten Konten bei der Berner Kantonalbank und der Banque Richelieu gedeckt und kann nur von KYC/KYB-geprüften Wallets auf der Whitelist gehalten werden. Tokens ausgeben dürfen nur institutionelle Minter, als erster Maverix Securities. Safirum, Mitglied der Selbstregulierungsorganisation VQF, bezeichnet CHF-S als ersten öffentlich verfügbaren CHF-Stablecoin, der im Rahmen der FINMA-Aufsichtsmitteilung 06/2024 entwickelt wurde; ihr Berater, der ehemalige SNB-Chefjurist Hans Kuhn, nannte den diskutierten Regulierungsentwurf schwerfällig.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltEin aktiver, bankgedeckter CHF-Settlement-Token eröffnet eine praktische Option für B2B-Zahlungen und Treasury zwischen Brasilien und der Schweiz, während sein Regulierungsmodell noch umstritten ist.
CHKrypto & digitale Vermögenswerte
Benchmark der Swiss Blockchain Federation: Schweiz bei Digital-Asset-Infrastruktur auf Rang 6 von 15 – Forderung nach schnelleren FINMA-Bewilligungen
Der erste SBF Global Benchmark Report, erstellt mit der Amina Bank und der Anwaltskanzlei MME und am 3. November in Zürich vorgestellt, bewertet 15 Finanzplätze anhand von 11 Kriterien und platziert die Schweiz hinter den USA, Singapur, Grossbritannien, Deutschland und Japan. Als grösste Schwäche nennt er die langsame Umsetzung, darunter unklare Regeln für CHF-Stablecoins und FINMA-Entscheide, die laut MME zwei bis drei Jahre dauern können. Empfohlen werden unter anderem Innovation als explizites FINMA-Ziel und ein praxistauglicher Rahmen für Franken-Stablecoins.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltBrasilianische Unternehmen, die Zug oder Zürich als Standort für Digital Assets prüfen, sollten regulatorische Vorlaufzeiten einplanen, statt Bewilligungen im Singapur-Tempo vorauszusetzen.
BRKrypto & digitale Vermögenswerte
Update: Binance veröffentlicht Zero-Knowledge-Reservenachweis für 10 Tokens und meldet 95% der gehackten Assets als ersetzt
Am 2. November schloss Binance einen Zero-Knowledge-Proof-of-Reserves-Snapshot für BTC, ETH, USDT, BNB, SOL, USDC, XRP, USD1, RLUSD und ZEC ab, mit dem Nutzer laut Binance die 1:1-Deckung überprüfen können. Rund 95% der betroffenen Assets seien aus eigenen Mitteln ersetzt worden; ab 3. November sollen weitere Netzwerke wiederhergestellt werden, ein weiterer Snapshot ist für den 4. November geplant. Binance Brasil erklärt, BRL-Auszahlungen seien nie unterbrochen gewesen und man halte die Vorgaben der BCB zur Trennung der Vermögenswerte ein.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltÜberprüfbare Reserven werden zum Mindesttest für Börsen als Gegenparteien, während Brasilien zu einem Markt mit ausschliesslich lizenzierten Anbietern übergeht.
08KI & Infrastruktur
BRKI & Infrastruktur
Widerstand gegen Rechenzentren in Brasilien wächst: Klagen und restriktive Gesetzesvorlagen der Bundesstaaten nehmen zu
Laut ClimaInfo fordern die Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) und die Defensoria Pública einen Baustopp für das mit TikTok verbundene Rechenzentrum von Omnia in Pecém (CE), bis eine indigene Gemeinschaft konsultiert und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt ist; zudem werden Projekte von Elea in Belém und Terranova in Campinas angefochten. Innova Assuntos Públicos zählt 2026 mindestens 20 Gesetzesvorlagen der Bundesstaaten zu Rechenzentren, davon neun restriktive, gegenüber vier im Jahr 2025.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltBewilligungs-, Konsultations- und bundesstaatliche Gesetzesrisiken werden zu einem echten Zeitfaktor für Redata-getriebene Investitionen in Rechenzentren in Brasilien.
BRKI & InfrastrukturFintech
Brasiliens neues Kundendienst-Dekret in Kraft: KI erlaubt, doch ein Mensch muss stets erreichbar sein
Das Dekret 13.135/2026 trat am 2. November für bundesrechtlich regulierte Sektoren (Telekommunikation, Energie, Luftfahrt, Krankenversicherungen) sowie für von der Zentralbank beaufsichtigte digitale Finanzinstitute in Kraft. KI und Automatisierung dürfen Triage, Weiterleitung und Lösung übernehmen, Konsumenten müssen jedoch täglich von 8 bis 20 Uhr in Echtzeit eine Person erreichen können, wobei Anrufe in mindestens 80% der Fälle innert 20 Sekunden anzunehmen sind. Die Durchsetzung obliegt Senacon; Aufzeichnungen sind mindestens 90 Tage aufzubewahren.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltDas Dekret setzt in Brasilien eine durchsetzbare Grenze für rein KI-basierten Kundendienst – für Banken, Fintechs, Telcos und Versorger, einschliesslich Schweizer Unternehmen mit brasilianischen Kunden.
CHKI & Infrastruktur
Swisscom lagert KI-Beratung in Tochtergesellschaft aus und transferiert 570 Mitarbeitende
Ab April 2027 bündelt Swisscom KI-Beratung, digitale Transformation sowie Software- und Datenkompetenz in der Tochtergesellschaft Swisscom Digital Technology; 570 Mitarbeitende wechseln dorthin. Im Bereich Business Customers verbleiben KI-Plattformen, KI-Rechenleistung, Cloud, Cybersecurity und das B2B-Kerngeschäft. Zu einem Stellenabbau macht Swisscom keine Angaben und verweist auf einen geltenden Sozialplan.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltDer grösste Telekomkonzern der Schweiz richtet sich auf KI-Dienstleistungen aus – ein Hinweis darauf, wohin sich die KI-Nachfrage Schweizer Unternehmen und Angebote für souveräne Rechenleistung entwickeln.
CHKI & InfrastrukturPrivate Market
Ehemalige Yokoy-Gründer lancieren Square8 in Zürich für überwachte «KI-Mitarbeitende» im Backoffice
Square8 Technologies wurde 2026 in Zürich von Philippe Sahli und Lars Mangelsdorf, Mitgründern von Yokoy (2025 an TravelPerk verkauft), zusammen mit René Pfitzner gegründet. Das Unternehmen macht aus LLMs namentlich benannte KI-Mitarbeitende mit E-Mail-Adresse, Rolle im Organigramm, KPIs und einem menschlichen Vorgesetzten, der heikle Aktionen freigibt; sie arbeiten mit bestehenden Tools wie Workday und Zendesk. Eine Finanzierung wurde nicht bekannt gegeben.
Warum es für LIDE-Mitglieder zähltErfahrene Schweizer Gründer setzen auf überwachte agentische KI für Finanzen und Betrieb – ein Modell, das für die Backoffices der Mitglieder unmittelbar relevant ist.